Dienstag, 3. Februar 2015

Tierische Wettervorhersage beisst sich durch

(Piqs/RolfVolker)

Der zweite Februar ist alljährlich ein besonderer Tag für unsere Mitmenschen, die jenseits des großen Teiches auf Verrücktheiten XXL lauern. An jenem Tag ist ein Murmeltier Objekt ihrer crazy Begierde. 


"Wie wird das Wetter," dieser Frage stellen sich Fachleute, erst recht nach dem erwarteten Unwetter in New York kürzlich. 


Am 2.2. ziehen sie einen besonderen, erfahrenen Experten zu Rate. Er heißt Phil, ist ein Murmeltier und lebt in der Stadt 

Punxsutawney/USA.

Tausende von Menschen reisen an diesem Tag an. Mehrere Männer, gekleidet in Frack und Zylinder, klopfen an seine Tür und holen ihn heraus, egal wie müde er ist, weil er lieber seinen Winterschlaf fortsetzen will. 

Sie setzen ihn kurz in Freiheit ab, und die Spannung strebt ihrem Höhepunkt zu. Denn wenn er selber nicht in der Lage ist, seinen Schatten zu sehen, steht der Frühling vor der Tür. Dieses Jahr war er zu sehen, und das bedeutet leider, weiter sechs Wochen Winter. 

Dass das Murmeltier Phil mit seiner Vorhersage oft daneben liegt, stört seine Fans nicht. 

Über ein besonderes Ereignis berichtete der Spiegel online heute:

Murmeltierbesitzer fällt Bürgermeister in den Rücken


Das Städtchen Sun Prairie in Wisconsin hat die familienfreundliche Tradition, quasi als Ableger-Veranstaltung, übernommen. Als dem Bürgermeister das Tierchen ans Ohr gehalten wurde, damit es die Wettervorhersage zuflüstern solle, biss es dem Würdenträger kräftig ins Ohr.


Was lernen wir daraus?

Kopien sind nie so gut wie das Original. Denn "Zuflüstern" ist nun mal nicht die echte Parole, sondern "Schattenwerfen."

Sind die Amerikaner verrückt? Oder unterhaltsam? 
Fragt sich manchmal, 
herzlichst, BiggY