Montag, 9. Februar 2015

Was gehört NICHT zu einem KNALLVERGNÜGTEM Leben? Schnarcher

(Bild:Nat.Guard)

Schnarcher gegen Nichtschnarcher


Manche Ärzte raten, zum Beispiel während des öden Sommer-Lochs, wo wenig in deutschen Kliniken los ist, gern einmal zu einer Rachen-Op. Das verbessert, so behaupten sie, das Schnarchverhalten behaarter Zweibeiner.

Haben dich Rachenmandeln oder Zäpfchen durch des Chirurgens Hand für immer verlassen, freust du dich auf die nächste Nacht zu Zweit. Endlich wieder schlafen ohne mehr oder weniger freundliche Anstupser.

Und dann? Voller entsetzen wirst du wach, weil der (oder die?) Liebste behauptet:
"Du schnarchst ja noch immer! Wo bist du die letzten Tage also gewesen? Jedenfalls nicht im Krankenhaus!"

Nun, man unterscheidet zwischen dem einfachen Kehldeckel-Schnarcher und dem Rachenmandel-Zäpfchenschnarcher. 

Zweiterem könnte ein Eingriff eventuell helfen, das wäre im Einzelfall abzuklären. Kommt auf die Rachenmandel und das Zäpfchen an. 

Was macht man jedoch bei Überbeweglichkeit des Kehldeckels? Keine Chance, außer, der Chirurg würde den rappelnden Deckel entfernen. Aber, Sommer und leere Ops-Säle hin oder her, würde selbst der ambitionierteste medizinische Schneider zu diesem Eingriff nicht raten.

Sollte man dir also solch einen Eingriff empfehlen, kläre vorher genau Ort und Ursache des Geschehens ab. 

Oder lies morgen, wie das Nicht-Schnarchen klappen kann.

Gute Nacht, schnarch heut nochmal schön,

herzlichst, BiggY