Montag, 12. Januar 2015

Kein Angst vorm Lebensretter namens Defibrillator

(piqs./ThomasSchaal)


Überall sehen wir sie inzwischen, 1.-Hilfe-sei-Dank, hängen. 


Die AED. Die Defibrillatoren


Elektroschocks. Für viele ein Schock, erst recht, wenn sie plötzlich gebraucht würden. 

Weißt du, wann du danach greifen solltest, und wie er funktioniert? Nicht? Schlimm, denn es kann Leben retten.

Wenn jemand plötzlich vor dir zusammenbricht, sprich ihn an. Schau, ob er noch eigenständig atmet. Ist Herzschlag/Puls zu ertasten, funktioniert seine Atmung? Erstmaßnahmen, Vitalfunktionen sichern, nennt man das, was wir alle in der Fahrschule ge - und inzwischen verlernt haben? 

Natürlich musst du als Erstes zusehen, dass jemand die 112 ruft; aber während du auf die Rettungskräfte wartest, kann es sein, dass du die Wiederbelebung einläuten musst. Das heißt:

30 mal Herzdruckmassage, 2 mal beatmen. 

In viel schnellerem Tempo, als du glaubst. Und viel fester. 3-4 Zentimeter tief drücken, im Kopf sing Staying Alive, dann hast du eine 120er-Taktung. Ja, so schnell!

Wenn alles nichts nutzt, und ein Defibrillator ist in der Nähe: HAB KEINE ANGST, IHN ZU BENUTZEN.  Du kannst nichts verkehrt machen. Nicht-helfen kann aber tödlich sein; und rechtlich gesehen ist es sogar deine Pflicht. 

Sobald du das Gerät öffnest, spricht es zu dir.

Sagt ganz genau, was du zu tun hast. Es gib Anweisung, wo du befestigst, entscheidet eigenständig über den passenden Rhythmus, und merkt auch, wenn ein Elektroschock nicht gegeben werden darf.

Also sorge dich nicht. 

Stelle dich dieser lebensrettenden Maßnahme, wenn es erforderlich ist. Auch du könntest dort liegen. 

Herz-lichst, BiggY