Dienstag, 6. Januar 2015

Unser Gehirn - unser Denken: Leben mit Köpchen Teil III

(Bild:cannonier)

Ich weiß nicht, ob du inzwischen ahnst: du kannst lernen, deine Gedanken zu lenken. Du bist, was (bzw. wie) du denkst. Also denk, was du (sein) möchtest. Dir kommen grauschleirige Wolkenfetzen vor die Linse? Das kannst du nicht immer verhindern. Die Datenautobahn deines Kopfkinos hast du lange programmiert. Bevor du neu Links anlegst, lerne STOP zu schreien,  kreischen, oder flüstern. Wenn dein Kopfkino den Startknopf tätigt, ohne dass du dein Ok gegeben hast, renn in den Vorführraum. Unterbrich die Vorstellung, press die Pausetaste. Greif nach einer alternativen Filmrolle, am Besten einem Witzfilmchen aus dern 60er Jahren. Lerne, dich guten Gefühlen hinzugeben, so, wie du es häufig genug mit schlechten tust. 
Natürlich ist es von Zeit zu Zeit erforderlich, bewußt nach eines Problemes Lösung zu fahnden. Aber wenn das Kopfkino wieder und wieder erledigte Filmausschnitte zeigt, dich damit quält, dann - ab in die Kinomülltonne damit. 
STOP.
Noch ein Tip? 
Wenn du dich auf etwas ganz ganz feste konzentrierst, ist es schwer zu grübeln. Konzentration ist aber schwierig, wenn man grübelt. Ein teuflischer Kreislauf. Versuche diesen 

Trick

Zähle von 1000 an rückwärts. Nein, so einfach mache ich es dir nicht. Zähle rückwärts in 7er-Schritten. Konzentriere dich feste darauf, verrechne dich nicht. 
Ich habe hier oft so gute Tips und Tricks, aber ihr könnt euch vorstellen, warum? Auch ich muss immer und immer wieder, um knallvergnügt zu leben...
Herzlichst, eure BiggY