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Günter-ohne-h ist auch krank


Günter ist krank. Schwer krank. Obwohl er sich bemüht, tapfer aus seinen geröteten Augen zu schauen. Dabei hat einen dieser gefährlichen Männerschnupfen. Er sitzt am Funktisch auf der Wache, röchelt ahhh, schnauft ohhh, ein bisschen übertreibt er vielleicht, zwischendurch kommt immer wieder:"...aber eigentlich ist es ja nicht so schlimm." 
Seit dieses Video durchs Intranet flog, wo Frau mit Schnupfen in die Notaufnahme kommt, der Pfleger sie wütend abweist:"Schnupfen? Wir retten hier Leben. Und sie kommen mit SCHNUPFEN!"
Frau:"Nicht ich. Mein Mann." Daraufhin setzt sich ein kompletter Behandlungszug mit des gequälten Mannes dramatischer Erkältung auseinander. 
Jedenfalls, seitdem will Günter-ohne-h nicht mit Klischee leben. Er ist tapfer.
(Hört seine Kollegin da ein ahhhh...? Gibt er ihr ein ohhh?)

Ausgelöst wurde die Erkrankung durch seinen ausgeprägten Kontakt zu den Bürgern. Eigentlich selber Schuld, schließlich ist er befördert worden, außerdem hätte er auf Grund seiner ungewöhnlichen häuslichen Situation ein Anrecht auf einen Bürojob. Tagesdienst. "Dann hät´ich ja Sekretär werden können. Nee, Büro, das is´nix für mich. Ich will raus."

Gut, heute ist er drin, es stürmt gar nebelig, und - er ist ja krank. Gerade stehen die acht Telefone mal einen Moment still, da kommt seine Kollegin Britta zu ihm. 
"Machst heut pünktlich Schluss? Willst heut auf Schalke?" 
Günter-ohne-h hustet:
"Nein, ich geh nach Hause, ins Bett. Ich fühl mich wirklich ein bisschen..."
Günter kann nicht ausreden. Britta springt auf. Aus allen Ecken kommen Kolleginnen gelaufen, gerannt, geeilt. Günter nicht auf Schalke? Halloh? Nach Hause, ins Bett? Verflixt, der muss verdammt krank sein. 
Man bringe Tee. Einen Schal. 
"Mach die Heizung höher. Er friert." 
"Nein, niedriger, sein Körper muss selber ins Schwitzen kommen." 
"Haben wir Milch? Warte, ich koche welche." 
"Und ich hol eben Honig."
"Komm, mach Feierabend, lass dein Auto stehen, wir bringen dich heim."
Glücklicher, kranker Günter. Was braucht er da noch eine Therapeutin? Gute Besserung, auch von mir wünscht
herzlichst, BiggY


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Ohne Worte - und doch sagt  dieses Bild  viel. 
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Tipp 2
Gib die entsprechende Menge in ein Gefäß, wärme sie in der Mikrowelle an, schraube einen Deckel auf und schüttle einige Sekunden lang. 

Das Auge isst nicht nur, es trinkt auch mit. Heute, im wahrsten Sinne des Wortes, 
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Lass es weg ...

Meine lieben Blog-Leser, 
was (will ich?) noch hinzufügen?  

Außer dem Wunsch, dass wir uns alle gern und knallvergnügt weiter entwickeln. 

Damit wir Zufriedenheit in uns finden - und nicht andere dafür verantwortlich machen. 

Herzlichst, BiggY 
... die allzeit bemühte.