Mittwoch, 31. Dezember 2014

Hypnose-Wissen Teil V + VI

(piqs/ w.staudt)

Irgendwann fällt alles Schwere von dir ab, du wirst ruhiger, und der Therapeut spürt genau, wie weit du in Trance bist, sein willst. Jeder Mensch ist anders, und das berücksichtigt er. Es braucht Vertrauen, miteinander erfolgreich zu arbeiten. Doch wie bei der Werbung für Fruchtzwerge: früher oder später kriegst man den Patienten doch. Wenn er will! 
Wenn du an diesem entspannten Punkt angekommen bist, beginnt die Hypnose.
Du hast vorher erzählt, was dein Anliegen, dein Ziel, dein Wunsch ist. Auf diesen fokussiere dich der Therapeut nun - erinnere dich an die Autofahrt. Ihr blendet gemeinsam alles Unwichtige aus. Ja! Ein einfühlsamer Therapeut geht meistens mit in Trance, bei mir ist das immer der Fall. Du spürst das unterbewusst, und es schafft eine tiefe Vertrauensbasis. 


(piqs/steffen/88)

Du strebst eine Gewichtsanpassung an, schaffst es aber nicht allein, dem Futterberg auszuweichen? Du möchtest Rauchen bleiben lassen, schaffst es aber nicht, über deinen (Raucher-) Schatten zu springen? 
Dann hat der Therapeut die Möglichkeit, dir über die Hürde hinweg zu helfen. Dir eine implizierten Weg zur (Eigen-) Motivation zu pflastern. Der keineswegs daraus besteht dir zu sagen, dass übermäßiges Essen oder Rauchen ungesund ist, das weißt du längst.
Wenn allerdings jemand anders fordert, dass du ein Upgrade zum Weingläser oder Nichtraucher anstrebst, wird es schwer. Wie schon zuvor erwähnt: dein freier Wille wird durch die Hypnose nicht ausgeschaltet. Und wenn du nicht willst, ist das auch unterbewusst in dir nicht verankert.
Das Wichtigste ist und bleibt: du möchtest etwas erreichen oder lassen. Oder dir über etwas Klarheit gewinnen, Eigenschaften oder Verhaltensweisen ändern.
Dann kann Hypnose sehr gut unterstützen. 
Willst du nicht...ist der Weg zur Hypnosetherapie überflüssig. Es sei denn du suchst ihn  aus Gründen der Entspannung, oder um (Eigenhypnose) zu lernen.
Morgen gebe ich dir den Rest.
Herzlichst, BiggY