Donnerstag, 22. Januar 2015

Tür abschliessen ausgeschlossen




Meine lieben Blog-Leser, 

heute mal eine Überlegung, die ich aus gegebenen Anlass gern weit verbreiten möchte. Denkt drüber nach, erzählt es Papa und Oma. 

"Schliess gut ab"

gab Mutti dir früher mit auf den Weg, und damit war nicht immer die anstehende Prüfung gemeint. Nein, die Haustür war Objekt ihres Wunsches. 


Viele haben diesen Rat fest im Herz verankert, verschlossen quasi, und handeln danach. Ja, man hört und liest so viel von Einbrüchen. 


Statistik

Spielt ihr Lotto? 
Nein? 
Warum nicht? 
Ach so, die Gewinnchance ist zu gering? 
Ach, du dort hinten spielst? 
Ja?
Prima. 
Bist du schon Millionär?

Also: Die Chance, nachts im Schlaf einen Einbrecher bei sich empfangen zu dürfen, ist geringer als ein Lottogewinn. 

Die Gefahr eines Brandes, ist sie größer, was meint ihr? 

Wie groß die Gefahr, dass dir zu Hause krankheitsbedingt etwas passiert? 
Schon größer, und sie wächst mit zunehmendem Alter. 

Eine Beispiel-Geschichte

Heute Nacht, geschehen in Mittelerde, ja, sogar in Mitteldeutschland, suchte eine 92jährige Dame das WC auf. Sie stürzte. 
Wie unglücklich. 
Sie schrie. Ein Nachbar hörte sie. 
Glück im Unglück?
Er alarmierte die Polizei, die raste heran, sogar sehr schnell. 
Glück gehabt, denn so mau wie die Wachen besetzt sind, hätte es auch länger dauern können. 
Aber gut. 

Polizei ist also da. Dame hat sich leider eingeschlossen. Polizei bekommt die Tür nicht auf, die Feuerwehr kommt, versucht alles, scheitert lange. 

Auf Schleichwegen, durch Nachbars Wohnung, über Balkone, eingeschlagene Scheiben, gelangen die Retter endlich zu der Guten und können ihr helfen.
Aber stundenlang musste sie zuvor auf dem kühlen Fliesenboden, unbedeckt, ausharren. 

Es ist übel, wenn ihr ihr euch verbarrikadiert, als stehe ein Überfallkommando in eurer Straße bereit. Wenn etwas geschieht, es brennt - wie soll man euch retten?! 

Denkt darüber nach, sprecht mit Freunden und Helfern. 

Herzlichst, BiggY