Sonntag, 18. Januar 2015

Was gehört zu einem KNALLVERGNÜGTEM Leben? Heute: Liebe




Die liebe Liebe

Ist sie immer lieb? Naja, ich denke, nicht immer. 
Und wie kommt sie daher, stets in selben Kleide? Ich denke, manchmal spielt sie Karneval und verkleidet sich gern, was meinst du? 

Ja, es gibt viele verschiedene Arten von Liebe, und nicht jeder darf jede erleben. Liegt es an uns selber, an der Situation, an den Umständen? 

Manche (Männer?) lieben ihre Autos. Ihre Garagen. Ihr en Bastelkeller, das Schweigen. 
Manche (Frauen?) ihr Heim, das Dekorieren, Handarbeiten. Das Reden.
Kinder die Sesamstraße, Smarties, ihre Spielekonsole. Wenn wir Glück haben, Fußball, Sport, reale Freundschaften. 
Lahme lieben ihren Rollstuhl, bedeutet er Beweglichkeit.  Blinde ihren Stock, aus demselben Grund, noch mehr ihren Hund. 

Womit wir bei einem großen Liebes-Thema sind: Die meisten Zweibeiner lieben Vierbeiner, nur weniger verehren Sechs- oder Achtbeiner. Egal, ob im Dschungel oder zu Hause. 
Die Liebe zum Haustier ist häufig groß, allumfassend, und wie erklärte mir ein Tierarzt neulich, der sich auch als Herrchen/Frauchen-Flüsterer sieht: 
"Tiere erfreuen sich an Allem, was Halter tun. Sie kritisieren nicht, sie fordern nicht, sind dankbar für das, was sie erhalten. Genießen Streicheleinheiten, lassen sie zu."

Jetzt sind wir bei der

Menschen-Liebe

Lassen wir sie zu? Schenken und spenden wir sie?
JA. JA. JA.
Ich kennen keinen Menschen, der das nicht tut. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es an meinem Umfeld liegt. Das ist im Grunde nicht anders als deines.
Wir alle sehnen uns danach, und meistens "schenken wir, was wir uns selber wünschen". 

Warum es dann manchmal doch ... naja, nicht in die Hose ... aber doch tief ins Herz geht? Wir wünschen uns meist eine bestimmte Art von Liebe... oder wünschen wir uns nur eine bestimmte Art von Verhalten? Darüber könnte man nachdenken, ich glaube, ich tue das heute noch mal. 

Ja, unser Haustierchen lässt sich liebkosen, selbst wenn wir grimmig schauen. Es fragt nicht, es hakt nicht nacht, es will nicht erklärt bekommen. Es nimmt, es gibt - Zuneigung, Liebe. 
Dadurch ergibt sich keine Konfliktsituation. Wie mit dem Partner, der ausschweigt, was uns dann traurig macht. 
Oder nachbohrt, was uns in dem Moment vielleicht auch nicht ins Konzept passt: "Was guckst du so komisch?" 

Ich glaube, wenn ich diesen Satz an den Anfang eines Beziehungs-Ratgebers stellen würde, ergäben sich hunderte von Geschichten, die darauf aufbauen könnten. Für Konflikte sorgen. 
Deshalb ist die Liebe zum Menschen für mich die Schwerste. 
Andererseits auch die Leichteste. 

Hier etwas zum Nachdenken, teilst du diese Aussage:
"Liebe ist - so verrückt das klingt - wahrscheinlich einfach Leben. Für mich ist alles, was im Leben in irgendeiner Weise sinnvoll ist, mit Liebe verbunden. Sei es zu seinen liebsten Menschen oder zu einer Arbeit, die man mit Leidenschaft macht. Es muss immer mit Wärme zu tun haben, mit einem Feuer, das an ist, mal lodert, mal köchelt. Und mit Bewegung. Liebe ist auch Bewegung. Körperlich, und im Gefühl. Leben ohne Liebe ist nicht denkbar. Alles ist Liebe. Liebe ist alles. "

Ich glaube, über diese Liebe könnte man endlos philosophieren.
Diskutierst du mit? Erzählst du, was für dich Liebe ist, Liebe war, Liebe sein soll? Was zu viel, was zu wenig ist? 
Triumphiert Liebe, wir hier beim König der Löwen? 

Herz-Lichst, BiggY
PS: Lies morgen hier über das Glück.