Dienstag, 20. Januar 2015

Was gehört zu einem KNALLVERGNÜGTEM Leben? Heute - Glück


(Piqs/SharonPruitt)

Zum Glück



bist du nur manchmal der Schiffspassagier; manchmal bist du auch die Möwe.  



Alles eine Frage der Perspektive. Aber wenn wir bei diesem Beispiel bleiben: Niemand ist immer nur eins von beiden, meist wechseln die Umstände. 



Glück? 

Ist wohl eher eine Momentaufnahme, die wir genießen, statt eines Dauerzustandes. Man sitzt selten da und wälzt sich beständig im Glück wie das Schnitzel im Mehl. Wobei ... selbst das ist ja nur ein temporärer Zustand ?!


"Ich bin nicht immer meiner Meinung," sagte Paul Valery, und mir geht es wie ihm.


Manchmal erlebte ich Situationen, die mich unglücklich machten. Und dann, irgendwann später, waren es genau die gleichen, die mich mit einem warmen Gefühl erfüllen. Oder auch umgekehrt.


- Früher fand ich zum Beispiel blöd, meinen Teller leer essen zu müssen. Heute mache ich das gerne :)


- Früher fand ich lange Haare nervig, weil sie verknoteten. Heute benutze ich eine Spülung und erfreue mich an meiner Frisur. 


- Als ich jung war, nervte mich dieses ständige Lernenmüssen: "Es ist für dich, nicht für mich!", hieß es.

Nach Abi und Ausbildung absolvierte ich zwei Studiengänge freiwillig; lernte verschiedene Sprachen.


- Zu Hause herumpusseln fand ich langweilig, heute liebe ich es, Zeit zu haben.


Naja, du verstehst, was ich meine. Im Laufe des Lebens ändern sich unsere Ansichten. Die unserer MitMenschen auch, wie spannend. Dementsprechend wird es wohl kein einzigartiges Glück geben, was meinst du?


Zufriedenheit 

Können wir diese dauerhaft erlangen? 
Niemand bekommt ein Päckchen oder Paket davon in die Wiege gelegt. Es würde uns vielleicht erdrücken, denn jemand anders hätte ja für uns gewählt, was dieses Päckchen enthalten solle?

Wir müssen für uns selber wählen und erwerben. Grundsätzlich glaube ich an die Weisheiten unserer Vorgänger, dass wir Handwerker unserer Zufriedenheit sind. Wenn wir uns anstrengen, schaffen wir es später sogar zu Meisterwürden?

Wenn wir jedoch nie mit dem zufrieden sind was wir haben, wären wir auch nicht zufrieden mit dem, was wir haben könnten. 
Denn in jeder Beziehung gilt: mehr geht immer. Wenn wir also immer nach mehr streben, gelangen wir nie an unser persönliches Ziel. 

Fotoshop gibt es leider nur für Bilder. Nicht für unser Leben. 
Oder? 
Können wir uns nicht wenigstens einen Weichzeichner zulegen? Als erstes für uns selber? Wir gehen ja doch oft  selbstkritisch mit uns um. 

Das ist an sich keine schlechte Eigenschaft. Aber meist erwarten wir dann auch von unserem Gegenüber Perfektionismus. Sind bei Nichterfüllung zwangsläufig ent-täuscht, von ihm, oder von uns selber. 

Auf matschigem Boden kann wenig Zufriedenheit oder Glück gedeihen. 

Hier ein paar Anregungen, über die du nachdenken, über die ihr in der Community diskutieren könnt:

  1. Hab dich gern, dann können deine MitMenschen dich (auch) gern haben.
  2. Niemand ist eine Insel. Genieße das Gemeinschaftsleben
  3. Wenn du Glücksgefühle genießen willst, mach andere glücklich. 
  4. Du bist der Besitzer und damit der Bestimmter deines (Gefühls-)Lebens. 
  5. Manche Menschen sind gern unglücklich, behaupten Ärzte und Psychologen. Horch in dich hinein, ob das für dich stimmt. Wenn ja - sei glücklich, wenn du unglücklich bist und genieße es. Wenn nein - sei glücklich, dass du nicht so veranlagt bist.
  6. Freu dich nicht nur an Dingen, die geschehen. Freu dich öfter mal an Dingen, die dir nicht widerfahren sind. 

Morgen lest ihr hier, wie das HINTERFRAGEN dir zu einem knallvergnügtem Leben verhelfen kann. 


Einen friedlichen Tag wünscht dir nun 
herzlichst, BiggY