Dienstag, 3. November 2015

Zeig Herz für dein Herz

(Bild:Danke, MPS)

Damit dein Herz dir keinen Druck macht - im Winter auch bei Frauen (un-)gern erlebt.


Und wie funktioniert es? 

Dein Herz ist ein kluger Schlingel. Es arbeitet effektiv, üblicherweise wellenartig.
Es zieht sich zusammen, presst Blut in die Hauptschlagader. Den Druck, der dabei auf die Gefäßwand ausgeübt wird, nennt man systolisch = obererer Wert = Gefäßdruck.

Zwischendurch atmet dieses Herzebübchen durch, holt vorfreudig zum nächsten Schlag aus. In dieser Phase der Entspannung ist der Druck auf deine Gefäßewände geringer. Dies ist der diastolische = untere Wert. Den liebt dein Freund das Herz, und findet ihn wichtiger. Klar, wenn schon in entspannter Phase deine Gefäße zu platzen drohen wie das HB-Männchen in den 70ern, wird es kritisch. 

Entschließt der Träger des Herzens, (also du), sich anzustrengen, passt es sich dem geforderten Bedarf an. Normalerweise sogar, wenn es gerade keine Lust hat, lieber fernsehen oder chillen will. Es diskutiert nicht, wie vielleicht dein Gatte, den man zur Anstrengung erst animieren muss. 

Normwerten könnte man auch als "normal bei der breiten Masse", oder als Durchschnittswerte verstehen:
Drei Menschen haben zum Beispiel 90 - 60 - 90.  Häufig als unteren Wert, selten als körperliche Maße. Addiert man diese drei Werte, macht das 240. Geteilt durch 3 (Angaben) ergibt das (den Normwert/Durchschnittswert) 80. Natürlich misst man bei mehr als drei Herzilein.
Der eine Mediziner sagt dann: "Dein (unterer) Wert soll besser bei 80 liegen."
Ein anderer ist überzeugt: "90 geht noch. 60 aber auch. " Abweichungen von Normwerten müssen nicht pathologisch sein. Starken Abweichungen muss man jedoch auf den Grund gehen, da wären beide Mediziner sich einig. Das ist doch was, oder?

Ich zum Beispiel lebe prima mit Werten von 85 zu 60. Würde diese plötzlich jemanden zeigen, bei dem man zuvor 280/160 gemessen hätte, würde der Gute morgen eher auferstehen, als morgens aufzustehen. 
Herz-
lichst, BiggY