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Weihnachts-Gips als himmlisches Geschenk entlarvt

Mein Unfall ein Glücksfall?


Natürlich erschienen mir nach dem Sturz Bilder im Kopf von Situationen, die ich meinte, die nächsten 8 Wochen nicht meistern zu können. Zumal die Gesichter meiner Liebsten umgehend ins ängstlich-grünliche changierten. Ich spürte deren gewisperte Überlegung dahinter "... müssen wir nun etwa...?"

Eigentlich nehme ich alles gern selbst in die Hände, doch zu fünfzig Prozent war ich jetzt gehandicapt. Das würde ja eine Adventszeit werden, griente ich mitleidserfüllt vor mich hin.

Bis dass ich einen Bericht über eine Frau las, die keine Arme hat. Die Arme, dachte ich, doch als ich das Medizin-Magazin umblätterte, sah ich glitzernde Fotos einer strahlenden Braut 


Sie hat einen Pilotenschein, und schreibt auf dem Computer, wofür sie ihre wunderbaren Füße benutzt, fährt Auto.


Sie ist in der Lage, sich Kontaktlinsen einzusetzen, wo ich vormittags schon Probleme gehabt hatte, an meiner Lesebrille beide Bügel einhändig aufzuklappen. Dass sie sportlich, gepflegt und geschminkt daher kam, weckte den Widerporst in mir. 

Was diese junge Frau schafft, dachte ich ... und begann sofort damit, mein tägliches Bewegungsprogramm zu verändern. Gut, kein joggen sondern walken; kein Oberkörper-Training, sondern Bauch-Beine-Po. Ich lernte, mit der linken Hand zu tippen, die rechte nur zur Unterstützung anzufordern. Und auch, mein Dauerlauf-Tagesprogramm an die Gegebenheiten anzupassen.

Ich erledige normalerweise gern vier bis siebzehn Aufgaben parallel, doch jetzt lerne ich Muße. Lerne, meine Aufmerksamkeit einer einzigen Angelegenheit zu widmen. 

Ich überdenke meine alten Ansichten, überarbeite endlich meinen Computer, meinen Blog, meine Homepage. 

Manchmal  fällt einem das Glück nicht in den Schoß. Aber vielleicht stolpert man in selbiges? Wenn man in der Lage ist, das Gute an der Situation zu erkennend, ist man sein eigener Glückskeks.

Vielleicht magst auch du manche Herausforderungen des kommenden Jahres auf andere Art meistern, ohne andersartig zu erscheinen? 

Dafür mußt du dir natürlich nicht extra die Hand brechen.  Ein kleiner Finger genügt vielleicht? Toitoitoi, wünscht 

herzlichst BiggY

(Fotos: Fotochefin Diana Alfons-Poßner)

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Herzlichst BiggY

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Tipp 1Genieße trotzdem deine Kaffeezeit. Es muss ja nicht immer Kuchen sein. 
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Das Aufschäumen von Milch gelingt am besten mit 1,5%iger; wenn du keinen Aufschäumer hast: 

Tipp 2
Gib die entsprechende Menge in ein Gefäß, wärme sie in der Mikrowelle an, schraube einen Deckel auf und schüttle einige Sekunden lang. 

Das Auge isst nicht nur, es trinkt auch mit. Heute, im wahrsten Sinne des Wortes, 
HERZlichst, BiggY



Lass es weg ...

Meine lieben Blog-Leser, 
was (will ich?) noch hinzufügen?  

Außer dem Wunsch, dass wir uns alle gern und knallvergnügt weiter entwickeln. 

Damit wir Zufriedenheit in uns finden - und nicht andere dafür verantwortlich machen. 

Herzlichst, BiggY 
... die allzeit bemühte.