Dienstag, 30. August 2016

Letzte Frist gegen Frustattacken



Achtung bei Frustessen!

Ihr wisst, dass diese Attacken jeden immer wieder überfallen! Leider ist niemand davor geschützt, selbst die so genannten Schlanken nicht!

Hier liegt der Unterschied „ganz einfach“ im Handeln. Der Eine gibt der Attacke nach, lässt den inneren Schweinehund gewinnen und ißt; der Andere jagt ihn schweren Herzens und mit viel Mühe aus dem Haus. Manchmal 60 mal pro Stunde!

Wenn ihr nachgebt: Denkt an den doppelten Frust, wenn ihr am nächsten Tag auf die Waage steigt. 0der es gar nicht erst tut?!

Verbieten verboten
denn manche denken dann: "Jetzt erst recht (nicht)." Beschummelt euch nicht selber!

Ernährungs-Tipps:

  • ganz klar: nichts Verführendes im Haus haben, alles verbannen! Ohne die heutige Ausrede „nur noch dieses hier“. Auch das muss morgen wieder runter.
  • wieder bewusster einkaufen. Ihr wisst inzwischen selber, was und wie viel ihr essen dürft. Eine große Menge werbewirksame Leckereien sind nicht dabei.
  • Bewußt machen, ihr seid nicht arm dran ... außer ihr habt gerade Krebs, den Partner verloren und nun auch noch den Job. Wenn ihr den normalen Alltag mit seinen immer wieder kehrenden kleinen Hindernissen nicht gewachsen seid, suchen wir Wege. Aber der des Essens K A N N  definitiv  K E I N E R  sein!
  • Widerstehen ist schwer, wird ein Leben lang so bleiben. Ihr hattet stets ein high-score, einen Gewichts-Höchststand, wo ihr euch sagtet: „JETZT ist aber wirklich Schluss!“ Stellt euch vor, dieses Gewicht habt ihr schon wieder, müsst wieder von vorne anfangen. Klebt euch von mir aus einen Zettel auf die Waage mit dieser Gewichtsangabe, möglichst noch 5 Kilo mehr. Habt ihr euch also entschieden, nie wieder über 90, klebt die 90 oder 95 auf eure Waage! Und was noch?
  • Nun, die Meisten werden abends vom Schweinehund eingeholt. Und denken: tagsüber war ich ja schon brav ... was meist (nicht?) stimmt! Was also tun?
  • Neue Gewürze ausprobieren, die altbekannte Speisen interessanter machen, z.B. Tomaten mal mit dem neuen Tomatenwürzsalz, Eiweiße füllen, wie Soleier mit Senf, Essig, Salz und Pfeffer...
  • Gewohnheiten ändern, vor Allem die, bei denen es zum Schwächen kommt

  • Sich für eine Sportart interessieren, die einem eigentlich nie spannend erschien und schauen, was passiert. Oder einem Sport nachgehen, der einen fesselt.


  • Ablenkungen schaffen, wenn der Frust-Schweinehund bellt. Schickt ihn weg!!!
  • Tipps in die Tat umsetzen, nicht nur lesen!!!!
  • Sich während der Futterattacke vorstellen, was ich an Fett und Ungesundem gerade in meinen wertvollen Körper „einwerfe“, und WIE LANGE ich brauche, um diese Sünde wieder wettzumachen!!! Und der Zeitpunkt kommt, wo das geschehen muss.
  • Bitte auch an das Thema Gesundheit denken. Wir achten schließlich nicht nur auf unser Gewicht, weil wir nett aussehen wollen, sondern wir wollen uns eigenständig und normal bewegen. Oft ist es hilfreich, wenn man mal eine heftige Erkältung hat sich richtig krank fühlt. Dann wird einem erst wieder bewusst, wie schön es ist, einen funktionierenden Körper zu besitzen!
  • Ein ganz heikler Punkt zum Schluss: In der Psychotherapie wird der Ansatz verwendet, dass „Sucht-Esser“ einen Grund haben. Z.B. gerne Probleme mit Hilfe von Essen hinunterschlucken; sich einer wahren Problematik nicht stellen wollen; sich einen „Schutzwall“  aufbauen möchten ... oder oder oder.
Vielleicht mögt ihr mal in euch hinein hören, ob da etwas nicht stimmig ist? Ihr unglücklich seid, etwas geändert werden kann, was euch zufriedener macht? Auch die Seele darf bei dem Thema Gewichtsanpassung nicht auf der Abnahm-Strecke bleiben.

Ich wünsche viel Erfolg und Power bei der Umsetzung dieser Tips und hoffe, dass ihr euch stets bewusst macht:
Mal darf man durchaus sündigen. Aber niemand darf das so oft, wie er gerne möchte. Und die Häufigkeit der Sündenfälle, kann man sich antrainieren, angewöhnen. Aber, die gute Nachricht des Tages: genauso gut kann man sie auch wieder in die Fett-Wüste schicken.

Und wenn ihr dem inneren Schweinehund nachgegeben habt, so seid ihr vielleicht mit dem Gedanken ins Bett gegangen: „So schlimm war ich gar nicht. Ich hätte NOCH viel mehr essen können!“ Bitte nicht!

Werdet nicht erst wach, wenn es zu spät ist. Für Gewicht, Wohlergehen...und die Gesundheit!!!

Toi, toi, toi, wünscht euch 

herzlichst, BiggY